Dr. med. Conrad C. Singe

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Unsere Praxis
Videoendoskopie

EndoskopieVideo-Gastroskopie (Magenspiegelung)
Die Magenspiegelung ist die wichtigste und beste Untersuchungsmöglichkeit des Magens. Es wird ein biegsames Endoskop von ca. 9 mm Breite über den Mund und die Speiseröhre und über den Magen bis in den oberen Dünndarmbereich vorgeführt.

Dies geschieht unter Rachenraumbetäubung und in der Regel mit einer Beruhigungsspritze oder in Propofol-Kurznarkose. Auf die Beruhigungsspritze kann auch verzichtet werden bei Patienten, die vor der Untersuchung keine Scheu haben und sich gut entspannen können.

Nach einer Beruhigungsspritze oder Kurznarkose darf 24 Stunden kein Kfz geführt werden, es dürfen keine Maschinen bedient werden oder andere gefährliche Tätigkeiten im Alltag verrichtet werden (z. B. Klettern auf Leitern).

Es sind alle Veränderungen des Magens und der Speiseröhre zu erkennen wie Entzündungen, Blutungen, Geschwüre, Verengungen, Gefäßmissbildungen oder Krampfadern des Magens oder Tumore. Bei der Erstuntersuchung werden routinemäßig Gewebeproben entnommen (was nicht wehtut) und diese werden untersucht unter anderem auf das Vorliegen der Magenbakterien Helicobacter pylori. Diese Magenbakterien disponieren zur chronischen Magenschleimhautentzündung, zum Auftreten von Lymphomen des Magens und wahrscheinlich auch zum Magenkarzinom.

Bei Nachweis von Helicobacter-Bakterien im Magen wird in der Regel eine einwöchige Antibiotika-Behandlung durchgeführt, um die Magenbakterien zuverlässig zu beseitigen. Damit ist dann auch das Risiko etwaiger Folgeerkankungen genommen.

Video-Koloskopie (Darmspiegelung)
Der Darmspiegelung muss eine gründliche Reinigung des Darmes vorausgehen, die in der Regel am Vortag beginnt. Hierzu wird eine spezielle Flüssigkeit getrunken sowie eine entsprechende Menge freier Flüssigkeit. Andere Vorbereitungsmethoden sind ebenfalls möglich.

Bei einer ganzen Darmspiegelung wird in der Regel eine Beruhigungsspritze gegeben, ggf. in Kombination mit einer Spritze gegen Schmerzen und Verkrampfungen. Dies wird nach Vorabsprache und während der Untersuchung nach Bedarf entschieden.

Die Darmspiegelung kann auch in Propofol-Kurznarkose erfolgen. Bei der Propofol-Kurznarkose ist ein zeiter Arzt anwesend.

Werden nur die unteren Darmabschnitte untersucht oder der Enddarm, ist weder eine Beruhigungsspritze noch eine Kurznarkose nötig.

Nach einer Beruhigungsspritze darf 24 Stunden kein Kfz geführt werden, es dürfen keine Maschinen bedient werden oder andere gefährliche Tätigkeiten im Alltag verrichtet werden (z. B. Klettern auf Leitern).

Bei der Darmspiegelung wird das Endoskop über den After in den gereinigten Dickdarm vorgeführt. So ist es möglich, Entzündungen zu erkennen, Divertikel, Polypen und Dickdarmkrebs. Gewebeproben können entnommen werden.

In meiner Praxis werden kleine Polypen während der Koloskopie gleich mit entfernt, bei großen Polypen, deren Abtragung ein Blutungsrisiko bergen kann, verweise ich auf ein kooperierendes Darmzentrum.